Tipps für die richtige Kommunikation in der Partnerschaft

<h1>Tipps für die richtige Kommunikation in der Partnerschaft</h1>

Konfliktvermeidung in eurer Beziehung

Kommunikation ist in jeder Beziehung der Schlüssel zu Verständnis und einer bewussten Zweisamkeit. Gerade am Anfang ist Kommunikation aber sehr häufig codiert und für das Gegenüber schwer zu verstehen. Warum geben wir dem Anderen Rätsel auf, anstatt klar und deutlich zu sagen was wir wirklich wollen und meinen?

 

Codierte unverständliche Kommunikation führt klassischerweise zu Missverständnissen zwischen Männern und Frauen. Am Beginn von Beziehungen kann oft noch darüber gelacht werden, doch später - relativ schnell - führt es zu Konflikten, die immer schwerer zu lösen sind.

Unser Grundbedürfnis ist, dass wir uns gehört, gesehen, verstanden und anerkannt fühlen. Das führt zur Verbundenheit! Leider aber werden wir in Realität häufig kritisiert und verletzt. Positive Kommunikation wie Lob, Wertschätzung und Anerkennung bleibt vielfach auf der Strecke oder wird viel zu selten eingesetzt. Tatsächlich brauchen wir in Beziehungen aber fünf Mal so viel positive Kommunikation wie negative.

Kritik versus Wertschätzung

Niemand wird gerne kritisiert, und doch passiert dies in Partnerschaften erstaunlich häufig. Unabhängig davon, ob es kleine Dinge wie „Warum wäschst du nie dein Geschirr ab?“, oder große Dinge wie „Musst du dich heute schon wieder betrinken?“ sind. Die Wertschätzung kommt neben all dieser Kritik oft viel zu kurz. Das mag an einem Tag noch in Ordnung sein, doch irgendwann summiert es sich auf und man wundert sich darüber, dass die Unzufriedenheit in der Partnerschaft wächst.

90% von dem, was dich an deinem Partner nervt, hat allerdings mit dir selbst zu tun. Es tut weh, sich das zu sagen, doch es hilft, sich damit auseinander zu setzen. Im Klartext heißt das nämlich, dass du trotz deiner Wut mal darauf achten solltest, was dein Beitrag an eurem Streit ist. Wie wurde er ausgelöst? Wie war deine Reaktion? Und was hat dich eigentlich so wütend gemacht?

Deine Stärken und Schwächen

Setzt euch in einer ruhigen Minute zusammen und macht eine Liste mit euren jeweiligen Stärken und Schwächen. Ihr werdet sehen, dass ihr euch in vielen Punkten unterscheidet und in anderen ergänzt. Und das ist gut so. Jeder von euch trägt seinen Teil zur Beziehung bei und es tut gut, sich dessen bewusst zu sein.

Vermeidet außerdem Du-Botschaften wie „Immer musst DU...“ oder „Kannst DU nicht einmal...“, sondern beginne deine Sätze mit „Ich“. Sag deinem Partner wie du dich fühlst, anstatt ihm Vorwürfe zu machen.

Hier sind ein paar wesentliche Regeln, die du in jeder Beziehung beachten solltest:

  1. Aktives Zuhören: Nicht ins Wort fallen, aufmerksam zuhören
  2. Authentizität: Das sagen was auch mein Körper sagt - die Körpersprache ist immer ehrlich! Das Gegenüber wird immer merken, wenn etwas nicht stimmt. Klassisches Beispiel vor allem für die Damen: “Nein” sagen und “Ja” meinen...
  3. Verständnis dafür, dass der andere ein anderes Leben hat, mit anderen Erfahrungen, anderen Prägungen, anderen Schutzmechanismen.
  4. Wertschätzung des Gegenübers, Anerkennung von guten Leistungen durch Lob, kleine Geschenke oder auch einfach nur durch Zuhören und Dasein.

Und schließlich gilt auch noch: lass dich fallen und freue dich an deiner Partnerschaft. Wir tendieren dazu, viel zu viel zu grübeln. Manchmal ist das aber doch ganz schön anstrengend, oder?

Siehe auch: Die 9 häufigsten Gründe, warum Partner sich entlieben

vor 2509 Tagen
 

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